Geschichte von topjoberwallis

PILOTPROJEKT 1999-2001

Am 1. Mai 1999 wurde das zweijährige Pilotprojekt „TopJob“ – Arbeit statt Fürsorge“ vom Sozialmedizinischen Zentrum Visp für die Gemeinde Visp ins Leben gerufen. Bereits ein Jahr später konnte das Dienstleistungsangebot auf die gesamte Gesundheitsregion West und nach Auswertung der zweijährigen Pilotphase gar auf das ganze Oberwallis ausgeweitet werden. Durch diese Weiterentwicklung wurde der Projektname in die jetzige Form "topjoberwallis" umbenannt.

 

GESETZLICHER RAHMEN UND GRUNDIDEE

Aufgrund des Sozialhilfegesetzes des Kantons Wallis hat jede Person Anspruch auf materielle wie auch immaterielle Hilfe zur existentiellen Sicherheit. Somit obliegt es der Gemeinde, sowohl die materielle wie auch die immaterielle Sicherheit der Personen zu gewährleisten. Aus diesem Grundsatz entstand die Idee des integrativen Projekts in der Sozialhilfe für den beruflichen Wiedereinstieg. topjoberwallis ermöglicht dadurch den Menschen in der Sozialhilfe für die erhaltenen (Geld-)Leistungen eine Gegenleistung in Form von Arbeit zu erbringen. Der Auftrag und damit verbunden die Handlungskompetenzen der Sozialhilfe wird im GES definiert (vgl. Ausführungsreglement zum Gesetz über die Eingliederung und die Sozialhilfe (ARGES) vom 7. Dezember 2011). Während sich Abschnitt 1 näher zum Begriff „Subsidiarität“ äussert, definiert Abschnitt 2, wie die Sozialhilfe organisiert ist. Relevant für den Fachbereich topjoberwallis sind die Ausführungen in Abschnitt 5, die auf den Vertrag der sozialen und beruflichen Eingliederung (VSE/BEA) (Art. 11, Art. 19bis Abs. 4 und Abs. 5 GES) eingehen.

Durch die Arbeit erhalten die Menschen in der Sozialhilfe eine Tagesstruktur und das Selbstwertgefühl wird gestärkt. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt aus.

Die Dienstleistungen werden laufend weiterentwickelt und den veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch den Bedürfnissen der Oberwalliser Bevölkerung angepasst.

 

ABKLÄRUNG

Aufgrund des revidierten Gesetzes per 1. Januar 2012 müssen alle SozialhilfebezügerInnen innert 3 Monaten nach Anmeldung ein Beurteilungsverfahren durchlaufen. Die SozialarbeiterInnen des SMZO haben die Möglichkeit, die KlientenInnen medizinisch, theoretisch oder praktisch abklären zu lassen. topjoberwallis führt in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern im Raum Oberwallis die praktische Abklärung der Arbeitsfähigkeit durch, gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer ergänzenden, theoretischen Bilanzierung der beruflichen Möglichkeiten.

 

PERSONELLES 

topjoberwallis beschäftigt 5 Personen zu 310 Stellenprozenten. topjoberwallis bildet zudem ein bis zwei PraktikantInnen pro Jahr aus. topjoberwallis macht zurzeit folgenden Schulen Praxisausbildungsangebote: HES-SO Fachhochschule Soziale Arbeit Wallis, HSA Berner Fachhochschule Soziale Arbeit Bern, FNHW Fachhochschule Nordwestschweiz Olten.

 

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